Björn Lehner • HEILPRAKTIKER • Hofmaierstr. 31 • 82327 Tutzing

Wirbelsäulen-und Gelenktherapie nach Dorn

Schnell, sanft und dauerhaft - das Ideal der Heilung gilt auch hier

Was ist die Dorn-methode?

Die Dorntherapie ist eine manuelle Behandlungsmethode mit deren Hilfe sich sanft, schnell und dauerhaft Blockaden von Wirbelsäule und Gelenken beheben lassen.
Wenn man die Dornmethode mit der Chirotherapie vergleicht, hat sie wesentliche Vorteile.
Die mobilisation der Wirbel und Gelenke erfolgt unter aktiven Pendelbewegungen.
Es erfolgt daher keine reflexartige Anspannung der Haltemuskulatur bei Wirbelkorrekturen.
Für die Korrektur bedarf es nur eines geringen Kraftaufwand.
Keine Gewalteinwirkung und Dehnung der Gelenkstrukturen, was eine Gefahr von Verletzung und Überbeweglichkeit ("ausleiern") ausschließt.

Der Impuls zur Korrektur wird durch einen meist mehr oder weniger starken (Daumen-) Druck gegeben, der die Wirbel veranlasst während der ständigen Pendelbewegung langsam wieder in die richtige Position zu gleiten. Durch dieses langsame zurückgleiten der Wirbel ist die Dornmethode sehr schonend für Gelenke, Wirbel, Sehnen und Bänder und somit auch relativ schmerzarm für den Patienten.

Hauptsächlich werden Beschwerden des Bewegungsapparates behandelt, aber es wird auch reflektorisch auf innere Organe und auf die Psyche eingewirkt.

Woher kommt der Name Dorn-Methode?

Dieter Dorn hat die Methode vor allem in Deutschland, der Schweiz und Österreich sehr bekannt gemacht, aber auch in anderen Ländern auf der ganzen Welt wird mittlerweile nach seiner Methode behandelt.
Als Dieter Dorn sich vor über 30 Jahren bei schwerer Arbeit einen "Hexenschuß " einhandelte, er war Landwirt und Sägewerksbesitzer, ließ er sich von einem über 80 jährigen "Knocheneinrenker", ein Landwirt, behandeln. Früher hatte er sich über ihn lustig gemacht, aber wegen der Schmerzen konnte er nicht mehr laufen, geschweige denn arbeiten. Er ließ sich also zu dem alten Bauern fahren, denn schlimmer könne es ja eh nicht mehr werden und war skeptisch, ob der ihm helfen könne. Die Behandlung war erfolgreich und Dieter Dorn konnte zu Fuß nach Hause laufen. Allerdings war er verwundert, dass der "Knocheneinrenker" ihn gar nicht eingerenkt hat, sondern er lediglich mit den Beinen schlenkern musste und der Bauer ihm ein wenig auf dem Rücken rum gedrückt hat. Nach ein wenig grübeln und überlegen ob der komischen Methode ging er wieder zu dem Bauern um ihn zu fragen wie er das gemacht hat und ob er das auch lernen könne. Dieser meinte "Du kannst das schon". Kurze Zeit später starb der alte Bauer und hatte Dieter Dorn nur wenige Griffe zeigen können. Dieter Dorn versucht sich bei seiner Frau und siehe da ihre jahrelangen Kopfschmerzen verschwanden und die Erfolgsgeschichte der Dorn-Methode begann und verbreitete sich rasch. Dieter Dorn arbeitet noch heute mit dieser Methode und verfeinert und verbessert sie stetig. Mittlerweile wird diese ursprüngliche Laientherapie, wegen ihrer Wirksamkeit auch von vielen Heilpraktikern, Physiotherapeuten und Ärzten geschätzt und angewandt.

Bei welchen Beschwerden kann die Dorn-Methode helfen?

  • Schmerzen des Bewegungsapparates

  • Rückenschmerzen

  • leichtgradigen Skoliosen

  • Morbus Scheuermann

  • Morbus Bechterew

  • Arthrosen

  • HWS-Syndrom

  • Schulter-Arm-Syndrom

  • Knieschmerzen

  • Herzrhythmusstörungen

  • Morbus Meniere und andere Schwindelformen

  • Kopfschmerzen

  • Empfindungsstörungen der Arme und Hände

  • Karpaltunnelsyndrom



  • Gesunderhaltung/ Prophylaxe mit der Dorn-Methode

    Ein guter Therapeut sollte sich nicht nur um die Patienten kümmern wenn sie krank sind, sondern auch dafür sorgen, daß Ihre Patienten dauerhaft gesund bleiben, oder erst gar nicht ernsthaft krank werden.
    Auch hier kann man mit der Dorn-Methode was tun.

    Dorntherapie vor Zahn- und Kieferbehandlungen

    z.B. vor und nach größeren Zahnbehandlungen (Abdrücke für Schienen, Zahnspangen, Kronen, Implantate, Brücken etc.)
    Denn eine schiefe Wirbelsäule hat auch Auswirkungen auf die Kieferstellung und somit auf den Biss. Eine falsch angepasste Schiene fixiert die Fehlstellung der Wirbelsäule wie ein Korsett. Die Folge sind häufig Kopfschmerzen, Migräne, Beschwerden der HWS.

    Bei Kieferorthopädischen Behandlungen (Zahnspangen) empfehle ich eine begleitende Bahandlung mit der Cranio-Sakral-Therapie. Optimal wäre allle 4 - 6 Wochen.


    Wie läuft so eine Behandlung ab?

    Nach der Untersuchung und Befragung des Patienten beginnt jede Dornbehandlung mit derÜberprüfung der Beinlängen. Häufig erscheinen die Beine nicht gleich lang. Das ist in den meisten Fällen auf eine Fehlstellung eines oder mehrer Beingelnke oder auf eine oder mehrere Vergrößerungen des Gelenkspaltes zurückzuführen. Das nennnt man funktionelle Beinlängendifferenz im Gegensatz zu der seltenen echten Beinlämgendifferenz, die durch Unfälle, Krankheiten, Operationen, angeborene Fehlbildungen oder schlecht verheilte Knochenbrüche entsehen.
    Nach der Überprüfung der Beinlängen werden alle Beingelenke, d.h. Sprung gelenke, Kniegelenke, Hüftgelenke einzeln überprüft und korrigiert. Während der Überprüfung und Korrektur liegt der Patient auf dem Rücken.
    Anschließend erfolgt die Überprüfung und Korrektur des Kreuzbeines.
    Die Überprüfung des Beckens und der Wirbelsäule erfolgt im Stehen.
    Bei vielen Erwachsenen ist ein Beckenschiefstend festzustellen. Frühzeichen sind z.B. das ein längeres Stehen auf beiden Beinen schwer möglich ist. Die Patienten werden unruhig und wechseln Standbein und Spielbein hin und her. Rückenschmerzen und/oder Hüftprobleme treten auf. Über längere Zeit kommt es häufig zu schwerwiegenderen Beschwerden durch die einseitige Belastung. Nennen möchte ich hier die Hüftarthrose, Ischialgie, Knieschmerzen, Verspannungen im Schulter-und Nackenbereich, Verschiebung einzelner Wirbel von der Lendenwirbel- bis zur Halswirbelsäule und Probleme im Kiefergelenk, was wiederum zu Kopfschmerzen führen kann. Es kann auch reflektorisch zu Störungen im Bereich der Gebärmutter (Senkung), der Blase und Darms führen.
    Die Korrektur des Beckens erfolgt während der Patient mit dem Bein der gegenüberligenden Seite pendelt, der Therapeut korrigiert mit gleichmäßigem sanften Druck der Handfläche oder Faust.
    Nach der Untersuchung der Wirbelsäule über Tastempfinden und Seitenvergleich erfolgt die Korrektur mit dem Daumen während der Patient mit dem Bein der gegenüberligenden Seite schwingt (Lendenwirbelsäule) oder mit den Armen (Brustwirbelsäule). Die Halswirbelsäule wird meist im sitzen korrigiert, wobei der Patient den Kopf nach links und rechts dreht während der Therapeut die Wirbel sanft in ihre richtige Position bringt.

    Je nach Symptomatik werden noch andere Gelenke mit der Dorn-Methode behandelt, wie z.B. Kiefer-, Schulter-, Ellenbogen-,Daumen-,Sternoclavicular-, Akromiovlaviculargelenk, ....

    Zur Stabilisierung des Ergebnisses eignet sich noch eine wohltuende, energetisierende Breuss-Massage im Anschluß.


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    Björn Lehner • HEILPRAKTIKER • Hofmairstr. 31 • 82327 Tutzing
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